Einführung in die Aromatherapie

Unter Aromatherapie versteht man eine Besserung von Krankheitszuständen mit Hilfe von Düften. Im Gegensatz dazu kennt man die Aromapflege, welche zur Steigerung des Wohlbefindens dient.

Beide Anwendungen kann man als „Heilkunde der Erfahrung“ bezeichnen.

Geschichte der Ätherischen Öle

Ätherische Öle (Fläschchen)Seit Menschengedenken werden Düfte zum Heilen, zur Körperpflege, zum Verführen und zu religiösen Zwecken eingesetzt, wie Zum Beispiel die Ayurveda aus Indien, Räucherwerke aus China und Mumifizierung aus Ägypten.
Im 12. Jahrhundert wurde das Wissen um die Heilkunde der ätherischen Öle von den Arabern nach Spanien und Südfrankreich gebracht, und erlebte in den Klöstern eine Hochkultur. Im Mittelalter gab es bereits die ersten Parfümerien.
Heute sind sie aus der Nahrungsmitel- und Parfümindustrie nicht mehr wegzudenken (naturidentische, bzw. synthetische Aromastoffe)

Während in früheren Zeiten die Kenntnis von den ätherischen Ölen einen reine „Erfahrungswissenschaft“ war, versucht man heute die Wirkung der Öle mit unseren modernen Methoden (z.B. Elektroenzephalogramm = EEG) nachzuweisen.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Duftstoffe, die in Form winziger Öltröpfchen in verschiedenen Pflanzenteilen (Blüten, Blättern, Schalen, Früchten, Wurzeln, …) in unterschiedlicher Menge eingelagert sind. Sie dienen der Pflanze zur Sicherung des Fortbestandes (Anlockung von Insekten), Abwehr von Mirkoorganismen (Pilzen, Bakterien…), zur Kontaktaufnahme mit der Umwelt und spielen außerdem eine Rolle im Pflanzenstoffwechsel – ähnlich den menschlichen Hormonen.

Die ätherischen Öle enthalten alle charakteristischen Merkmale der Pflanzen und stellen somit die Essenz, die Seele der Pflanze, dar. Durch ihre Verwendung nehmen wir die Lebenskraft der Pflanze auf und können diese für uns nutzen.

Rosenblätter im PflanzenlaborChemisch gesehen bestehen die ätherischen Öle aus oft mehr als 200 verschiedenen Bestandteilen. Den größten Teil bilden Alkohole, Ester, Phenole, Terpene, Aldehyde und Ketone, die in einer ganz bestimmten Kombination vorhanden sind.

Eigenschaften der ätherischen Öle

Bei den ätherischen Ölen handelt es sich um hochprozentige Konzentrate, die bis auf wenige Ausnahmen, wie Lavendel, Minze, Melisse und Rose, nie unverdünnt verwendet werden sollten, da sonst Reizungen der Haut und Schleimhäute bis hin zu Verätzungen auftreten können. Deshalb: vor Kindern sicher aufbewahren.

Wie der Name ‚ätherisch‘ sagt, sind die Öle leicht flüchtig. Die beste und längste Haltbarkeit besteht daher in dunklen Fläschchen an lichtgeschützten Orten, wobei der Verschluß bei der Verwendung nur für kurze Zeit geöffnet sein sollte.

Säuglinge und Kinder haben einen ausgeprägteren Geruchssinn als Erwachsene und benötigen daher eine wesentlich geringere Konzentration an Ölen. Als Richtlinie kann etwa die Hälfte der Erwachsenendosis dienen.

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